Dinner for one: Kabeljau auf Sobanudeln

Kabeljau auf Sobanudeln mit Spargel, Sesam & rosa Beeren

Zur Inspiration für 1 Person
2 EL Erdnussöl
1-2 Scheiben Kabeljaufilet (vorzugsweise frisch, hier TK von followfish)
4 Stangen weißen Spargel
1 Handvoll Pak Choi (alternativ Spinat oder Mangold)
1 rote Zwiebel
2 Knoblauchzehen
1 kleine Scheibe Ingwer
1 Thai-Chili
1 TL Sesamkörner
1 knapper TL rosa Beeren
Frühlingszwiebelscheiben & asiatischer Schnittlauch
1 Stück Zitrone
100 g Sobanudeln

Dressing
1 TL Honig
1 EL Reiswein
1 EL helle Sojasauce
1 EL Oyster-Sauce
1 EL Mirin
1 TL dunkler Reisessig
1 TL Srirancha Chili-Sauce (die mit dem roten Deckel)
1 EL Wasser
1/4 TL Sesamöl

Die Zutaten für das Dressing verrühren und zur Seite stellen. Sesamkörner und rosa Pfeffer im Mörser leicht zerdrücken. Die Spargelstangen schälen, vierteln und in Blockstreifen schneiden. Zwiebel, Knoblauch, Ingwer, Chili hacken. Vom Pak Choi das Strunkende abschneiden und die Blätter waschen. Frühlingszwiebel und Schnittlauch in Scheiben schneiden. Das Kabeljaufilet abbrausen, trocken tupfen und mit Zitronensaft beträufeln. Die Sobanudeln in reichlich Wasser kochen und kalt abschrecken.
1 EL Öl in einer Pfanne erhitzen und Zwiebel, Knoblauch, Ingwer, Chili, Spragelstreifen etwa 4 Minuten braten. Pak Choi dazu geben. Parallel in einer zweiten Pfanne 1 EL Öl erhitzen und den Kabeljau kurz auf beiden Seiten anbraten. Wenn das Gemüse “al dente” ist, die Sobanudeln, Frühlingszwiebeln, Schnittlauch und etwa die Hälte vom Dressing in die Pfanne geben, gut durchrühren.

Sobanudel-Gemüsemischung auf Teller anrichten und die gebratene Kabeljauscheibe darauf legen. Das restliche Dressing darüber geben und alles mit Sesamkörnern und roten Beeren bestreuen.

Yellow.

Yellow.

Shrimp & Chorizo

Ich so “Fisch”, er so “Fleisch”…
Und schon hatten wir ein Problem. Was sollte es bloß zum Abendessen geben? Behände schnappte sich Herr D. das dicke libanesische Kochbuch und blätterte los. DIE Lösung zu unserem Problem hatte er schnell gefunden: Shrimp & Chorizo. Weder Fleisch noch Fisch aber ganz schön lecker!

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Für 2 Personen mit Beilagen

1 El Olivenöl
500 g Jumbo-Shrimp / Riesengarnelen (bei uns mit Schale)
150 g Chorizo, in Scheiben
2 Schalotten, gehackt
4 Knoblauchzehen, zerdrückt
80 ml Weißwein
1 getrocknete Chili, zerbrochen
1 Bund Petersilie, gehackt
1/2 Milchbrot (türkischer Supermarkt), geröstet
Salz & Pfeffer
Je 1 Limettenviertel

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In einer Pfanne das Öl erhitzen und die Schalotten darin etwa 4 Minuten weich sautieren. Nun den Knoblauch hinzufügen und nach 1 Minuten die Chorizoscheiben in die Pfanne geben. Sautieren, bis die Chorizoscheiben (scharf) duften und ihr Fett auslassen. Jetzt kommt der Weißwein dazu. Nach 1 Minute die Chiliflocken und die Shrimp zur Wurst geben. Mit Deckel etwa 5 Minuten köcheln lassen bis die Shrimp pink geworden sind. Gelegentlich umrühren und kurz vor dem Servieren die Petersilie darüber streuen. Gut mit Pfeffer und ein wenig Salz würzen. Das geröstete Fladenbrot in kleine Stücke rupfen und in die Pfanne geben. Alles gut durchrühren und sofort servieren.

Wegen der fettigen Wurst war ich ehrlich gesagt ein wenig skeptisch. Geschmacklich ist die Kombination Shrimp und Corizo aber ganz großartig. Unbedingt nachkochen!

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Wenn man die Shrimp mit Schale zubereitet, unbedingt einen Teller dafür bereit stellen und darüber freuen, dass man endlich mal wieder mit den Fingern essen darf!

Dazu gab es einen Salat aus gegrillter Aubergine, Radieschen, Gurke und leckere Pasten aus dem türkischen Supermarkt.

Im Original heißt das Rezept “Jumbo Shrimp, Spicy Sausage and Lebanese Bread” und stammt aus dem wunderbaren Kochbuch “The Lebanese Kitchen”, Phaidon Verlag.

My new favorite hot sauce from St. Lucia.

My new favorite hot sauce from St. Lucia.

Während wir unseren Besuch mal wieder mit gut gewürzten Speisen erfreuen, erzählt Herr. D. gerne, wie er während des Studiums in Leipzig einmal ein Abendessen für russischen Besuch gekocht hat. Wer Wodka trinkt, wird auch scharfes Essen mögen, dachte sich Herr D. und legte los. Den Gast hat die Chili-Schärfe fast vom Stuhl gefegt. So etwas war er nicht gewohnt! Verköstigt wurde der Gast dann anderweitig und wir können uns noch heute darüber freuen, wie sehr Erwartung und Realität sich manchmal fern sind.

Damals wird Herr D. ungefähr so viel über die Russische Küche gewusst haben, wie ich bis gestern. Da war ich nämlich russisch einkaufen. Berlin Food Info Initiatorin Peggy Schatz hatte zur Exkursion in einen russischen Supermarkt nach Berlin-Lichtenberg eingeladen. Wir trafen uns am späten Nachmittag vor dem Intermarkt Jubilenyi. Bei russischem Radioprogramm verbrachten wir zwei unterhaltsame Stunden zwischen Pelmeni, Fisch, Fleischkonserven, Mayonnaise-Großpackungen, eingelegten Dingen (nichts was es dort nicht im Glas gibt!;)), Buchweizen, Kitsch und Wodka. Wenn mehrere Foodies einkaufen, braucht das so seine Zeit. Mit Herrn D.s Geschichte im Hinterkopf angereist, konnte ich auch wirklich keine scharf wirkenden Speisen entdecken. Dafür aber mein Faible für das knallbunte Verpackungsdesign der in Russland produzierten Produkte. Ein Augenschmaus!

Auf einige der eingekauften Waren wird man bestimmt bald “verkocht” im Blog treffen. Ich denke gerade an Spaghetti mit Kaviarpesto, Pelmeni mit Smámunir-Spezialtopping, Kimchi-Dorschleber-Fried-Rice und Sanddorn-Käsekuchen mit Haselnusskrokant & Wodkashot. Schöne Aussichten und ich kann jeden nur dazu ermuntern, einfach mal einen unbekannten Supermarkt zu betreten um sich inpirieren zu lassen.

Yesterday I was part of the first Berlin Food Info exploration tour to one of 2 russian supermarkets in Berlin Lichtenberg. For 2 hours we browsed through supermarket corridors packed with buckwheat, fish, canned goods of all sorts, cheese, sweets, beer, mayonnaise and wodka. An inspiring trip to Intermarkt Jubilenyi!

You are the whipped cream on my strawberry cake!

You are the whipped cream on my strawberry cake!

Schmorgerichte sind toll! Sie haben den großen Vorteil, dass sie sich fast von alleine kochen. Während die Zutaten im Topf seicht vor sich hin blubbern, hat man die Zeit, sich anderen Dingen zuzuwenden. Einer Vorspeise zum Beispiel, dem Wein oder einfach nur netten Mitmenschen… Ein bisschen Vorbereitung gehört natürlich dazu. Aber es fühlt sich wunderbar an, am Ende der Schnibbelei alle Zutaten in einen Topf zu geben und zu wissen: Das wird voll gut!

Alles wird gut, wenn da nicht diese Ich-verhungere-gleich-Ungeduld wäre, die mich immer wieder kalt erwischt. Benebelt vom wunderbaren Essensduft schleiche ich dann in der Wohnung rum und nichts auf dieser Welt kann mich vom sehnsüchtigen Erwarten des Garprozess-Endes ablenken.

Ungefähr so lief es neulich auch beim Coq au Vin ab. Dieses französische Hühnerschmorgericht kommt ursprünglich aus dem Burgund. Dort wird das Huhn klassischerweise in Rotwein geschmort. Aber wie so oft, gibt es auch beim Coq au Vin viele verschiedene Familierezepte und Herangehensweisen. Je nach dem kann sich die Zubereitung des Gerichts über mehrere Tage hin ziehen. Ich bin mit einem Weißwein-Coq-au-Vin groß geworden, dass Papa regelmäßig gekocht hat. Für die Zubereitung benötigt man insgesamt etwas mehr als zwei Stunden aber wie gesagt, zwischendurch gibt’s viel Zeit für andere tolle Sachen! ;)

Coq au Vin nach Smámunir, inspiriert von Papa

1 Huhn
2 Möhren
12 kleine Champignons
1 Stange Staudensellerie
12 Schalotten
100 g durchwachsenen Speck
3 Knoblauchzehen
1 kleine Chili
4 cl Cognac
700 ml trockener Weißwein
100 ml Gemüsebrühe
Käuter: 1 Stiel Thymian, 1 Stiel Rosmarin
2 Lorbeerblätter
2 angedrückte Pimentkörner
1 kleiner Streifen unbehandelte Zitronenschale
4 EL Olivenöl
1 Bund Petersilie
Salz
Pfeffer

Das Hähnchen waschen, mit Küchenkrepp abtrocknen und zerteilen. Möhren schälen, längs vierteln und in Stücke schneiden. Die Champignons säubern, putzen und vierteln. Die Stangensellerie würfeln, Schalotten schälen, halbieren und die Hälften vierteln. Knoblauch schälen und hacken. Die Kräuter waschen, den Speck würfeln und die Petersilie hacken. Die Petersilie kommt erst zum Schluss zum Huhn.

2 EL Öl in einem Bräter erhitzen und die Hähnchenteile rundherum goldbraun anbraten. Herausnehmen und beiseite stellen. Nun den Speck anbraten und heraus nehmen. Ebenso mit den Champignons verfahren. Frisches Öl in den Bräter geben und die Schalotten, Möhren, Stangensellerie, Chili, Lorbeer, Piment und Zitronenschale kurz anbraten. Mit Cognac ablöschen, dann Wein und Brühe angießen. Die Hähnchenteile hinzufügen und bei mittlerer Hitze insgesamt mindestens 90 Minuten zugedeckt schmoren lassen. Nach 30 Minuten Schmorzeit den Speck und die Kräuter dazu geben. 20 Minuten vor Ende der Schmorzeit kommen die Champignons zum Huhn und Gemüse. Zum Schluss die Petersilie hinzufügen, gut durchrühren, abschmecken. Mit frisch gekochten Bandnudeln oder Baguette servieren.

PS: Wer die Soße nicht so rustikal mag, entfernt vor Petersilienzugabe das Huhn, um die Kräuter zu entnehmen und die Soße stark einzukochen. Huhn und dann die gehackte Petersilie hinzufügen und servieren. Es soll auch Menschen geben, die die Soße durchsieben und ein Teil vom herausgefischten Gemüse pürieren, um dann eine feine, sämige Soße zu bekommen. Nicht unser Ding, wir mögen’s rustikal! :)

Hello Mum!

Unsere Muttis sind weit weg. Kein Grund, den Tag nicht doch ein wenig zu feiern und viele gute Gedanken Richtung Süden zu senden.

Rhabarberstreusel und Walnusseis.
Rhubarb crumble and walnut ice cream.

Melted robot mule.

Melted robot mule.

Für den Feiertag gestern hatten wir uns eigentlich viel vorgenommen. Doch mit dem morgendlichen Regen kam die Bettschwere und die Lust, den Tag doch eher gemütlich zu verbringen. Da man an gemütlichen Tagen das Kochen ausnahmsweise auch mal sein lassen kann, zog es uns zum Abendessen in die Markthalle Neun zum donnerstäglichen Street Food Thursday. Ich teile mein Essen äußerst ungern und bin eine große Futterneiderin. Bloß bei Herrn D. und dem Street Food Thursday mache ich stets gern ein Ausnahme.

Den Auftakt unseres kleinen Menüs bildete eine Portion Ceviche von Glut & Späne. Für Ceviche wird roher Fisch in Limettensaft mariniert. Das Gericht stammt aus Peru. Durch die Säure im Saft kommt es, ähnlich wie beim Kochen, zu einer Veränderung der Molekülstruktur des Eiweiß. Der Fisch wird Säurekaltgegart. Serviert wurde die Ceviche mit Schalotten, Koriander, Limette, Chili und Tomaten. Zum knabbern gab es dazu noch geröstete Maiskörner die lustig zwischen den Zähnen zerknusperten. Das schönste Kompliment für ein Gericht ist es wohl, wenn keine Spuren von ihm auf dem Teller zurück bleiben. Wir haben den zarten Fisch sehr genossen, auch den letzten Schluck der aromatischen Marinade aus der Schale geext und sind dann fröhlich ein paar Gänge zum Hauptgericht.

Nach den drei-vier-fünf Bier in der Nacht zuvor und der erfrischend leichten Vorspeise musste etwas mit Substanz her. Wir entschieden uns für das Pie-Tanic all-inclusive Angebot von Hello Good Pie (ohne Guiness aber dafür mit Heidenpeters). Als echter Ire versteht Matt, der Herr hinter den gefüllten Rundpasteten, etwas von Comfort Food. Und so blieb am Ende auch von unserem Chicken-Bacon-Mushroom Pie kein Krümmelchen übrig.
Den Nachtisch haben wir auswärts in Form von einer Eiskugel auf die Hand eingenommen. Lecker war’s mal wieder. Bis bald!

Lunchplate.

Lunchplate.

Vanillepudding mit beschwipstem Rhabarberkompott

Nachdem ich mittags bei einem Lunch-Date eine gigantische Pizza verdrückt habe, gab es abends für Herrn D. viel Pasta und für mich bloß ein klein wenig. Hauptsächlich vom Gemüse eben. Beim Nachtisch sind wir portionsmäßig dann aber wieder gleichgezogen. Klaro, denn Nachtisch geht immer!

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Vanillepudding (ohne Ei & voll flott)

400 ml Milch mit 2 EL braunem Zucker, dem ausgekratzten Mark 1 Vanilleschote und der leeren Schote zum kochen bringen. In der Zwischenzeit 100 ml Milch mit 30g Speisestärke verquirlen. Die Vanilleschote entfernen und die Speisestärkemischung in die kochende Milch geben. Alles kurz aufwallen lassen, dann die Hitze reduzieren und 100 ml Sahne einrühren. In Gläser füllen und mindestens 2 Stunden kaltstellen. Den Puddingkochtopf vor dem Spülen mit Hilfe des Zeigefingers „ausschlecken“. Mich macht das glücklich! :)

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Rhabarber-Rotweinkompott

4 Rhabarberstangen waschen und schälen. Die Stangen in mundgerechte Stücke schneiden, in einen Topf geben und mit 2 EL braunem Zucker erhitzen. Den Zucker kurz karamelisieren, dann mit 100 ml Rotwein ablöschen. Köcheln lassen bis die Rhabarberstücke weich zerfallen und die Rotweinsoße reduziert ist.

Have an awesome weekend! :)

Have an awesome weekend! :)

My culinary may day highlight (& I tried a lot of food): pulled pork from Big Stuff BBQ @ John Muir open air, Berlin-Kreuzberg.

My culinary may day highlight (& I tried a lot of food): pulled pork from Big Stuff BBQ @ John Muir open air, Berlin-Kreuzberg.

Preserved lemons. See you in 30 days! :)

Preserved lemons. See you in 30 days! :)