Das Schönste am heutigen Tag gab es zum Abendessen: Steinofenbrot mit Bergkäse, Bohnensalat und einen süffigen Vinho Verde Rosé aus dem Norden Portugals.

The loveliest things of the day lay on my supper table: Bread from the stone baking oven with mountain cheese, bean-salad and a smooth Vinho Verde rosé from north Portugal.

Frische Curry-Bandnudeln mit Zucchini, Paprika & Ricotta.
Fresh curry-ribbon-noodles with zucchini, bell peppers & ricotta.

Für ca. 4 Portionen Pasta

100 g Hartweizengrieß
100 g Mehl 2 Eier
1/2 TL Currypulver
Optional: 1 TL Olivenöl

Alle Zutaten zu einem geschmeidigen Nudelteig verkneten. Nudelteig kühl stellen, dann mit Hilfe einer Nudelmaschine dünn ausrollen und antrocknen lassen. Die Nudelplatten mit dem Teigroller in breite Bandnudel-Streifen schneiden. Bandnudeln in reichlich gesalzenem Nudelwasser al dente kochen. Das dauert bei diesem Teig etwa 4 Minuten.

Für die Sauce habe ich 1 Gemüsezwiebel, 3 Knoblauchzehen und 1 Chilischote in 2 EL Olivenöl in der Pfanne angeschwitzt. Nach etwa 3 Minuten kamen Zucchini, Paprikascheibchen und ein bisschen Currypulver dazu. Ich mag das Gemüse mit Biss. Den Herd habe ich nach etwa 4 Minuten bei mittlerer Temperatur ausgeschaltet und 3 EL Ricotta, sowie 6-8 Kapern eingerührt. Dann kamen die frisch gekochten Bandnudeln zum Gemüse in die Pfanne, alles wurde gepfeffert, gesalzen und serviert.

Peng, großes Bandnudelglück!

Quick Pickled Zucchini

Quick zucchini pickles inspired by this recipe.

2 x dinner for one.

„Und?“ „Super lecker, trotz der Aprikosen…“
Herr D. ist überzeugter Steinobst-Skeptiker. Pfirsiche sind okay, Nektarinen so mittel, Kirschen „naja“, bei Aprikosen verzieht er immer die Nase kräuselig. Für den Aprikosenstreusel oben, war das „trotz der Aprikosen“ also ein riesen Kompliment!

Aprikosenstreusel mit Ricotta-Mohncreme, Mandeln & Thymian.
Apricot-crumble with ricotta poppy-seed creme, almonds & thyme.

Für den Mürbeteig

300 g Mehl
200 g Butter
90 g brauner Zucker
1 Schuss Mineralwasser

Für die Creme

200 g Ricotta
2 EL Naturjoghurt
2 Eier
2-4 EL Mohnsamen (hier zerstoßene)
Abrieb von 1/2 Zitrone
Das Mark von 1 Vanilleschote
1 Prise Salz

Für den Belag

10-12 Aprikosen
2 EL gehackte Mandeln, in der Pfanne geröstet
1/2 TL abgerupfte Thymianblättchen

Backofen auf 200 Grad vorheizen. Die Zutaten für den Mürbeteig verkneten und kaltstellen. In einer Schüssel alle Zutaten für die Creme verrühren. Die Aprikosen halbieren, vom Stein befreien und die Hälften vierteln.

Mürbeteig ausrollen, den Boden und die Hälfte vom Rand einer 26 cm Springform damit belegen. Der Rest ist für die Streusel. Den Teig mit einer Gabel rundum einstechen und im Backofen etwa 10 Minuten vorbacken. Sollte sich der Boden an einer Stelle aufwellen, einfach noch einmal mit der Gabel reinpieksen. Backofentemperatur auf 175 Grad reduzieren und die Springform herausnehmen. Nun die Creme einfüllen und die Aprikosenviertel hübsch darauf verteilen. Mit dem restlichen Teig bestreuseln und die Mandelstückchen draufstreuen. Weitere 50-60 Minuten backen und mit den Thymianblättchen verziehren. Am schwersten ist jetzt das auskühlen lassen…
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Ich hatte Aprikosen übrig und habe mit ein wenig braunem Zucker, Gin und Rosmarin vom Balkon einen Kompott gekocht, der mit Walnusseis sehr lecker zum Kuchen geschmeckt hat.

Statt Kaffee hätte neben einem Gläschen Cremant sicher auch ein Bier mit feinen Karamellmalz-Aromen gut dazu gepasst. Muss ich bald mal ausprobieren! ;)

Da haben wir den Bohnensalat!

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Picknick-Salat mit Augenbohnen, rotem Reis, Tomaten und Blattsalat.
Picknick-salad with black-eyed-peas, red rice, tomatoes and lettuce.

Für den Salat

1 Tasse Augenbohnen “Black eyed peas”
3/4 Tasse roter Camargue Reis
4 Tomaten
4 Frühlingszwiebeln
50-80 g Blattsalate
2 Radieschen als Deko

Für das Dressing

1 TL süßlicher Senf
2 EL Olivenöl
2 EL Balsamico Essig
1 EL Zitronensaft
1 EL Nusspesto oder Sesampaste (hier das Pesto von vorgestern)
1/2 TL abgerupfte Thymianblättchen
1 Prise Meersalz & gemahlener schwarzer Pfeffer
Optional: 1 eingelegte Chili, gehackt

Augenbohnen optimalerweise einige Stunden einweichen lassen und dann etwa 40 Minuten bissfest kochen. Da meine Bohnengelüste oft sehr spontan sind, fällt das Einweichen meistes kurz aus oder auch ganz weg. Entsprechend verlängert sich dann die Kochzeit. Die Bohnen lassen sich aber auch wunderbar ein paar Tage gekocht im Kühlschrank aufbewahren. Dann ist der Salat ganz fix fertig.

Den roten Reis in der dreifachen Menge Wasser etwa 40 Minuten kochen lassen. Der Reis duftet erdig, ein bisschen nach frisch gebackenem kräftigen Brot. Das mag ich sehr! In einer Schüssel die Zutaten für das Dressing verrühren, die Augenbohnen und den roten Reis dazugeben. Die Tomaten vierteln und die Viertel in Scheiben schneiden. Von den Frühlingszwiebeln den oberen grünen Teil entfernen und den Rest in dünne Scheiben schneiden. Blattsalat waschen, trocknen und ebenfalls in die Schüssel geben. Den Salat gut vermischen und gerne noch ein wenig ziehen lassen. Mit Radischenscheiben garnieren und servieren. Der Salat schmeckt auch gut als Beilage zu gegrilltem Fleisch, Fisch oder Gemüse.

Wie alle Hülsenfrüchte sind Augenbohnen übrigens sehr gesund. Sie enthalten zum Beispiel eine Menge wertvoller Eiweiße, die das Immunsystem stärken und den Zellaufbau unterstützen.

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Nachdem ich eins der wärmsten Sommerwochenenden des Jahres mit Krankenhauskost verbracht habe, musste - zurück Zuhause - gestern natürlich gekocht werden. Und das trotz der gefühlten 40 Grad in unserer kleinen, sonnigen Südsicht-Küche. Zur Abkühlung ging’s zum Essen mit Pesto-Pasta und Fisch auf den Balkon. Wenn man dort mit dem richtigen Essen sitzt und die Augen schließt, verwandelt sich der Straßenlärm in Meeresrauschen. Echt jetzt! :)

Pesto: Petersilie, gelbe Paprika, Cashewkerne.
Pesto: Parsley, yellow bell pepper, cashew nuts.

Für das Pesto

1 Bund glatte Petersilie, zerrupft
1 gelbe Paprika, gewürfelt
2 kleine Hände voll Cashewkerne, in der Pfanne geröstet
4 Knoblauchzehen, in Scheiben
60 g Parmesan
6 EL Olivenöl

Dazu für 2 Personen

2 Lachsfilets
4-6 Frühlingszwiebeln, das Grün entfernt und halbiert
180 g Linguine
2 EL Olivenöl
1 Prise braunen Zucker, Pfeffer und Meersalz

Die Zutaten für das Pesto fein pürieren (Küchenmaschine, Blitzhacker, Stabmixer…). Mit Meersalz und frisch gemahlenem Pfeffer abschmecken und kurz zur Seite stellen.

Salzwasser in einem großen Topf zum Kochen bringen und Linguine nach Packungsanweisung darin al dente kochen. 1 EL Olivenöl in einer Pfenne erhitzen und die Frühlingszwiebelhälften darin anbraten. Hitze ein wenig reduzieren, den braunen Zucker über das Gemüse rieseln lassen. Frühlingszwiebeln auf ein Tellerchen geben und das Öl in der Pfanne auffrischen. Die Lachsfilets von jeder Seite etwa 2 Minuten braten, anschließend salzen, pfeffern und kurz in der Pfanne ruhen lassen.

In der Zwischenzeit die Pasta mit je 2 EL Pesto auf Tellern anrichten und mit den karamellisierten Frühlingszwiebeln dekorieren. Lachsfilets und Zitronenschnitze verteilen und über den Sommer freuen!

In den Gläsern: ein IPA, Grauburgunder und reichlich Wasser.
Das restliche Pesto hält sich mit Olivenöl bedeckt gut ein paar Tage im Kühlschrank. Schmeckt z.B. auch gut auf Sandwiches, Burgern und in der Salatsoße.

A day in hospitalfood. Booooring! :(

Pasta, basta! Herr D. liebt Pasta und könnte Pastagerichte jeden Tag essen. Bloß kann es die nicht immer geben. Die Gabeln ordentlich abgeschleckt haben  nach diesem Gericht: Es gab einen bunten Salat mit Trüffelhauch & Schafskäse. Dazu gebratene Kartoffeln mit roter Zwiebel, Knoblauch, Chili, Fenchelsamen & Anis. Obendrauf Leinöl. Nix gegen Pasta. Die essen wir übermorgen… ;)

Pasta, basta! Herr D. liebt Pasta und könnte Pastagerichte jeden Tag essen. Bloß kann es die nicht immer geben. Die Gabeln ordentlich abgeschleckt haben nach diesem Gericht: Es gab einen bunten Salat mit Trüffelhauch & Schafskäse. Dazu gebratene Kartoffeln mit roter Zwiebel, Knoblauch, Chili, Fenchelsamen & Anis. Obendrauf Leinöl. Nix gegen Pasta. Die essen wir übermorgen… ;)

Afro-brazilian fish & prawn stew with onion, cashew, almond paste and coconut milk.

Afro-brazilian fish & prawn stew with onion, cashew, almond paste and coconut milk.

Kleine Mandelkuchen mit Orange, Schokolade & Rumguss.

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Kleine Mandelkuchen mit Orange, Schokolade & Rumguss.
Little almond-cakes with orange, chocolate & rum-glaze.

150 g Butter
2 Bio-Orangen
100 g Mehl
75 g gemahlene Mandeln (hier mit Haut)
60 g dunkle Schokolade, fein gerieben
1,5 TL Backpulver
1 Prise Salz
3 Eier (Gr. M)
180 g Zucker
1 TL Vanillezucker
1,5 TL Puderzucker
1 knapper TL Rum

Papierförmchen in ein Muffinblech setzen und den Backofen auf 175 Grad vorheizen. Orangen heiß abbrausen, trocken tupfen und die Schale fein abreiben. Orangen auspressen. Es werden 150 ml benötigt. Mehl, Mandeln, Backpulver, Schokolade und Salz vermischen.

Butter in einem Topf langsam schmelzen und ein wenig abkühlen lassen. Die Eier und Zucker schaumig rühren. Butter, Orangensaft und Vanillezucker unterrühren. Mehlmischung rasch unterheben. Teig in die Förmchen geben und im heißen Backofen etwa 15 Minuten backen.

Die kleinen Mandelkuchen herausnehmen und auskühlen lassen. Puderzucker und Rum glattrühren und mit Hilfe eines kleinen Löffels auf die Küchlein träufeln.

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Anmerkung: Die Vorlage für das Rezept stammt aus der aktuellen LECKER Backery (2014, “Tarte de Amendoa”, s. 48). Ich habe mit Schale gemahlene Mandeln genutzt, Schokolade hinzugefügt und (wie immer) mit Rohrzucker gebacken.

Garlic, chilis, parsley, olive oil, spaghetti = happy me.

Garlic, chilis, parsley, olive oil, spaghetti = happy me.

Gestern so: Berlin, 30 Grad, superklebrigschwül, die Frisur sitzt längst nicht mehr aber der Magen knurrt, und wie!

Sommerliche Soba-Nudeln mit Gurke, Champignons und Lachsfilet.
Summery soba-noodles with cucumber, mushrooms and salmon filet.

150 g Soba-Nudeln
1 Zwiebel, in Streifchen
1 frische Chilischote, gehackt
2 Knoblauchzehen, zerdrückt
6-8 Champignons, gewürfelt
1/2 Gurke, in Stiften
4 Frühlingszwiebeln, in Scheibchen
300 g Lachsfilet, gewürfelt

Dressing
3 EL helle Sojasauce
2 EL Reiswein oder Weißwein
2 EL Mirin
1 EL Ketjap Manis
Saft einer halben Limette

Soba-Nudeln nach Packungsanweisung kochen. Das Gemüse mit 2 EL Erdnussöl nach und nach in einer Pfanne erhitzen und leicht garen lassen. Lachswürfel dazugeben und bei mittlerer Hitze etwa 3 auf dem Gemüse dünsten. Der Lachs darf innen gerne noch leicht glasig sein.

Alles mit den gekochten Soba-Nudeln in der Pfanne verrühren und das angerührte Dressing darüber geben. Mit Pfeffer und Sriracha-Sauce abschmecken und servieren. Erfrischt und macht glücklich. Trotz Hitzeschlag! :)

Gemüsecurry (rot) mit Kabeljaufilets.

Gestern Nachmittag und abends war ich allein Zuhaus. Erst habe ich die Wohnung sauber gemacht und mir beim Staubsaugen den Kopf gestoßen. Das Ergebnis einer etwas tollpatschigen Kettenreaktion, dessen Schreck und akuter Schmerz nur mit einem sehr kalten Glas Vino Verde für mich und einem Coolpack für den Kopf getröstet werden konnte. In der Küche sitzend habe ich mich geärgert und nachgedacht. Zum Beispiel darüber, dass wir immer noch nicht den Urlaub Ende September fest planen konnten, weil auf Arbeit alles gerade wie wild Pirouetten dreht und keiner weiß, wo genau das alles hinführt.
Gerne würde ich im Herbst nach Porto fliegen, Wein trinken, den Portugiesen zuhören, leckere Sachen essen und entspannen. Jetzt erst einmal noch ein wenig abwarten. Aber vielleicht kommt sie ja bald die Planbarkeit und dann auch der Urlaub. Leckeres Essen kochen das irgendwie nach Urlaub schmeckt, hilft bis dahin bestimmt…! :)

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Gemüsecurry mit Pak-Choi, Erbsen und Kabeljau.
Vegetable curry with pak choi, peas and codfish.

2 Kabeljaufilets, abgebraust und trocken getupft
1 rote Zwiebel, gewürfelt
4 frische Knoblauchzehen und etwas Ingwer, zerdrückt
1 Thaichili, fein gehackt
1 Kaffirlimettenblatt
4 kleine Pak-Choi Köpfe, Strunk abgeschnitten und zerteilt
15-20 Erbsenschoten, die Erbsen herausgepult
6 Frühlingszwiebeln, geputzt und in etwa 4 cm langen Stücken
6-8 Champignons, geputzt und geviertelt
2-3 EL Weißwein oder Wasser
2 EL rote Currypaste
1 EL helle Sojasauce
1 EL Fischsauce oder auch mehr
200 ml Kokosmilch
1 Handvoll Korianderblätter

1 EL Erdnussöl in einer großen Pfanne erhitzen und Zwiebel, Currypaste, Knoblauch, Ingwer, Chili und Kaffirlimettenblatt darin etwa 2 Minuten anschwenken. Erbsen und Pak-Choi dazugeben, mit Weißwein oder Wasser ablöschen, Hitze ein wenig reduzieren und köcheln lassen. Frühlingszwiebeln und Champignonviertel in die Pfanne geben, nach und nach die Kokosmilch hinzufügen und alles 2-3 Minuten garen lassen. Mit Soja- und Fischsauce abschmecken und mit Koriander garnieren. Den Herd ausschalten, die Kabeljaufilets auf das Gemüse setzen und etwa 2 Minuten auf jeder Seite gar ziehen lassen. Mit Limettensaft beträufeln und mit Basmatireis und eingelegten Chilischeibchen servieren.

Getrunken habe ich dazu ein Brooklyn East India Pale Ale. Ein anderes Bier, ein spritzig-mineralischer Riesling oder ungesüßter Eistee würde natürlich auch sehr gut dazu passen.

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Nachtisch: Erdbeeren mit Eiscreme und einem großen Schluck Whiskey.

Ruby, Ruby, Ruby, Rubeeey!

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Pesto von gelber Paprika, Stangensellerie und gerösteten Erdnüssen. Obendrauf fermentiertes Rubykraut.
Pesto from yellow bellpeppers, cellerie and roasted peanuts. Fermented Ruby Kraut on top.

Wenn ich ein paar Tage mal nicht Kochen kann, fühle ich mich schnell etwas dumpf und stumpfsinnig. Der Prozess des Kochens hat für mich mit all seinen Facetten etwas sehr kreatives und sinnliches. Sogar das Spülen von Bettern und benutzten Pfannen macht mir meistens Spaß. Kreativität ist etwas, dass mir in meinem sehr bürokratischen Arbeitsalltag oft fehlt. Umso mehr genieße ich es nach nach der Arbeit erst einmal die Küche zu verwüsten… Was für ein Vergnügen!

Ich mag es dabei viel auszuprobieren und beim Schmecken zu lernen. Super ist für mich deshalb die Herausforderungen aus wenigen Zufallszutaten etwas zu zaubern, dass hübsch aussieht und alle am Tisch glücklich macht. Die heutige Herausforderung: Sinnvolles Aufbrauchen des fermentierten Ruby-Rotkrauts, das nun schon eine längere Weile hinten rechts im Kühlschrank verbracht hatte. Das Ruby-Kraut habe ich nach diesem Rezept mit Rotkohl und ein paar exotischen Gewürzen gemacht. Nach etwa 4 Monaten mit getrockneten Chilischoten im Glas, war es ganz schön Kraut scharf geworden. Mir kam also gleich eine asiatisch inspirierte Verwendung in den Sinn.

Für das Pesto habe erst 1 Schälchen Erdnüsse vorsichtig in der trockenen Pfanne geröstet. Dann Zwiebelwürfel, 2 zerdrückte Knoblauchzehen, 1 Chilischote, 2 Stangen Sellerie und 1 Paprikaschote  in Olivenöl angebraten und das Gemüse anschließend mit etwas Soja- und Fischsauce abgeschmeckt. Schnurrend hat der Pürierstab alles zu einem gelblichen, sämigen Brei zerkleinert. Mit ein wenig Erdnussöl bedeckt, würde sich das Pesto gut ein paar Tage halten. In Schalen habe ich jeweils 4 Esslöffel Pesto auf gekochten Reis gesetzt, Ruby-Kraut, Frühlingszwiebelscheibchen und blättrige Petersilie darüber gestreut und gelacht: Eine eher ungewöhnliche Farbkombination aber lecker!

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