Beelitzer Spargel mit Sichuanpfeffer & Kräuter-Erdnusspesto. Dazu ein neuseeländischer Riesling. Sachen gibt’s! :)

Zwei Mal Fisch.

Vom Blogger-Kochevent neulich bei der Deutsche See in Berlin bin ich “fischbeladen” zu später Stunde nach Hause zurückgekehrt. In einer der schweren Tüten steckte ein frischer Saibling auf Eis.

Den Fisch haben wir am nächsten Abend - einem Freitag - kalt abgebraust, seinen Bauchraum mit Knoblauch, Chili, Zitrone und Thymianzweigen gefüllt, die Haut mehrfach eingeschnitten und halbe Zitronenscheiben herein geschoben. Mit Olivenöl beträufelt haben wir den Saibling dann für 25 Minuten in den etwa 180 Grad warmen Backofen geschoben und parallel die Beilage gekocht. Zur ersten Hälfte des Saiblings haben wir ein Buchweizen-Risotto (Buchsotto?!) mit Paprikapüree, gebratenen Erbsenschoten und Fenchelscheiben serviert. Die zweite Hälfte haben wir am nächsten Tag abgelöst mit japanisch gewürzten Sobanudeln und reichlich Gemüse gegessen. Lecker!

No bunnies around.

Happy Easter!

Happy Easter!

Pastéis de Nata.*

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Mein erstes Pastel de Nata muss ich mit etwa viereinhalb während eines längeren Portugal-Aufenthalts gegessen haben. Süße Vanillecreme, hübsch umhüllt von knusprigem Blätterteig… schön als Kind konnte ich den kleinen Törtchen nicht widerstehen. Das nachfolgende Rezept ist eins der aufwändigerin und die Zubereitung beim ersten Mal vielleicht etwas knifflig. Aber Spaß macht’s und der Aufwand lohnt sich. Sehr!

Für den Teig: (Butterblätterteig aus dem Kühlregal geht auch!)
250g Butter - 250g Mehl - 40g feiner brauner Zucker - 1 Prise Salz - Butter zum Einfetten der Förmchen

Für die Cremefüllung:
100g feiner brauner Zucker - 30g Mehl - 200ml Milch - 1 Vanilleschote, ausgekratzt - 1 Streifen unbehandelte Zitrone - 4 Eigelb - 120ml Sahne

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Butter, Mehl, Zucker und Salz in einer Schüssel krümelig vermischen. 3 EL Wasser hinzufügen und alles verkneten. Teig zu einer Kugel formen, leicht flach drücken und in Frischhaltefolie gewickelt für 2 Stunden kaltstellen. Der Teig lässt sich übrigens prima am Vortag vorbereiten oder auch einfrieren.

Förmchen einfetten. Ich backe die Pastéis in einem Muffinblech.
Den Teig auf einer leicht bemehlten Arbeitsfläche zu einem etwa 40x35 cm großen Rechteck ausrollen. Rechteck der Länge nach halbieren und die beiden entstandenen Teile von einer Längsseite schneckenförmig aufrollen, die Enden mit dem Messer gerade abschneiden.

Die beiden Teigrollen in 6 Stücke schneiden. Die Stücke aufrecht auf eine Handfläche setzen und mit beiden Daumen in der Mitte nach unten drücken, sodass eine Art Blüte entsteht. Mit Hilfe des Daumen, Zeige- und Mittelfinger einer Hand in drehenden Bewegungen vorsichtig ein Kreisförmiges Nest formen. Den Teig dabei nicht zu fest zusammendrücken, so geht er beim Backen locker auf.

Die Teigkreise in die Förmchen setzen. Der Teig soll knapp über den Rand hinausstehen. Dann die Förmchen noch einmal kaltstellen.

Backofen auf 220 Grad vorheizen.

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Für die Creme-Füllung den Zucker mit 3 EL Wasser unter Rühren in einem Topf mit schwerem Boden erhitzen und köcheln lassen, bis ein dickflüssiger Sirup entstanden ist.

Das Mehl in einer großen Schüssel mit 3 EL Milch verquirlen. Die restliche Milch mit der ausgeschabten Vanille und der Zitronenschale erhitzen. Die Zitronenschale entfernen, kurz bevor die Milch zu Kochen beginnt. Die Vanillemilch zur Mehlmischung gießen und gut verrühren. Schnell die Eigelbe unterziehen, dann die Mischung zurück in den Topf füllen und etwa 2 Minuten rühren, bis eine schöne Creme entstanden ist.

Den Zuckersirup in einem Strahl in die Milchmischung gießen und verrühren. Den Topf vom Herd nehmen, die Sahne eingießen und weiter rühren. Spätestens jetzt sollte auch das letzte kleine Mehlklümpchen verschwunden sein. Vanillecreme in einen Krug gießen. (Wenn die Creme nicht sofort verwendet wird, mit Frischhaltefolie abdecken).

Die Förmchen aus dem Kühlschrank nehmen und zu zwei Dritteln mit der süßen Creme füllen. Im Backofen etwa 15-18 Minuten backen. Der Teig soll goldgelb und die Füllung an einigen Stellen goldbraun sein. Wer mag, macht kurz vor Schluß den Backofengrill an. Dann aber die Pastéis nicht aus den Augen lassen!

Die Pastéis nach etwa 10 Minuten aus den Formen nehmen (vorher zerblättern sie bei mir zu sehr) und auskühlen lassen. Die ausgekühlten Pastéis de Nata mit einer Mischung aus Zimt und Puderzucker bestreuen und genüßlich aufessen!

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*Das Rezept stammt ursprünglich aus dem Buch “Piri Piri - Die echte portugiesische Küche”, erschienen im Christian Verlag. Ich habe die Zutaten ein wenig angepasst und das wunderschöne Buch hier schon einmal vorgestellt.

Für ein etwas einfacheres Pastel Rezept bitte hier entlang.

Rindfleischbällchen mit dreierlei Pfeffer und Koriander, Soja-Zitronensauce mit Paprika und Zwiebeln, Pak Choi mit Ingwer und Knoblauch. Vinho Verde.

Beef-meatballs with three kinds of peppercorns and cilantro, soy-lemonsauce with sweet peppers and onions, pak choi with ginger and garlic. Vinho Verde.

Cake, coffee, sunshine.

Cake, coffee, sunshine.

"Unbottleing" New Zealand. ;) #nzwinebyb

"Unbottleing" New Zealand. ;) #nzwinebyb

Spaghetti mit Raddichio, Zwiebel, Knoblauch, Chili, Petersilie, Frühlingszwiebeln, Kapern, Sardelle, Zitrone, Ziegenfrischkäse und einem Hauch Anis.

Spaghetti mit Raddichio, Zwiebel, Knoblauch, Chili, Petersilie, Frühlingszwiebeln, Kapern, Sardelle, Zitrone, Ziegenfrischkäse und einem Hauch Anis.

Wochenende: Knuspermüsli, Sauerteigbrot & Glasnudeln mit gekochtem Huhn und ganz viel Gemüse.
Weekend: Crunchy granola, sourdough bread & glass noodles with cooked chicken & loads of veggies.

Karottensticks mit dunkler Sojasauce, Frühlingszwiebeln, karamelisierte Fenchelscheiben. Untendrunter verstecken sich Sobanudeln, obendrauf kam ein großer Schuss Sichuan-Chiliöl.  Mit einer kleinen Ladung Sichuan-Öl bin ich morgen beim foodXchange Berlin in der Markthalle IX dabei. Kommt tauschen!

Karottensticks mit dunkler Sojasauce, Frühlingszwiebeln, karamelisierte Fenchelscheiben. Untendrunter verstecken sich Sobanudeln, obendrauf kam ein großer Schuss Sichuan-Chiliöl.

Mit einer kleinen Ladung Sichuan-Öl bin ich morgen beim foodXchange Berlin in der Markthalle IX dabei. Kommt tauschen!

Risotto mit rotem Paprika, Jakobsmuscheln und gesalzenen Pistazien.

Risotto mit rotem Paprika, Jakobsmuscheln und gesalzenen Pistazien.
Für 2 Personen.

2-3 reife, rote Spitzpaprika
1 Zwiebel, gewürfelt
1 Stangensellerie, gehackt
2 Knoblauchzehen, zerdrückt
1 kleine Chilischote, optional
150 g Risottoreis (Carnaroli Grand Riserva)
1 Schalotte, in Ringen
20 g Butter
1 Glas trockenen Weißwein
3 EL Parmigiano Reggiano, gerieben
1 l Gemüsebrühe (eventuell wird weniger gebraucht)
8 Cherrytomaten, in Scheiben
6-8 Jakobsmuschelherzen (langsam aufgetaut, wenn TK)
2 Frühlingszwiebeln, in Scheiben
Feinstes Olivenöl
Pfeffer & Meersalz (Maldon Sea Salt)
1 EL Pistazien

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Pistazien in einer beschichteten Pfanne leicht anrösten. Warme Pistazien in Meersalzflocken wälzen und abkühlen lassen.

Paprika waschen, halbieren, Samen entfernen. Haut mit wenigen Schnitten einritzen und mit Olivenöl beträufeln. Im vorgeheizten Ofen bei 190 Grad etwa 25 backen. Die Haut soll leicht gebräunt aber nicht verbrannt sein. 1 EL Öl in einer Pfanne erhitzen und Zwiebel, Stangensellerie, Knoblauch darin anschwitzen. Mit den weichen Paprikahälften pürieren, bis eine glatte Creme entstanden ist.

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Risottoreis in einem Topf mit ein wenig Öl, Butter und der Schalotte anschwitzen und einige Minuten braten. Mit dem Wein ablöschen, dann etwa 850 ml Brühe aufgießen. Zur Hälfte der Garzeit die Paprikacreme dazugeben. Immer wieder umrühren und eventuell etwas Flüssigkeit nachgießen. Kurz vor Ende der Garzeit Tomatenscheiben, Frühlingszwiebeln, Butter, Parmesan, Pfeffer und eine Prise Meersalz einrühren. Vom Herd nehmen und Risotto einige Minuten ruhen lassen. Parallel die Jakobsmuschelherzen in heißem Öl von beiden Seiten etwa 3 Minuten anbraten. Mit etwa Pfeffer und Meersalzflocken bestreuen. Mehr nicht.

Risotto auf Tellern anrichten, Jakobsmuscheln darauf verteilen und mit den gesalzenen Pistazien und ein paar Basilikumblättern bestreuen. Wir haben einen Primitivo aus Apulien dazu getrunken und waren glücklich!

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PS: Die Inspiration für das Rezept stammt aus der Risotto-Bibel Guida Gallo von Riso Gallo, 8te Ausgabe, S. 115.

Sonntagskuchen.

Sonntagskuchen.

Pastéis de Nata! Diesmal mit selbstgemachtem Blätterteig. Gleich gibt’s noch ein Gläschen Vino Verde, schließlich ist Sonntag. Mehr zum Vino Verde & das Pastéis-Rezept gibt’s bei Gelegenheit…

Pastéis de Nata with home made puff pastry. Soon we’ll have a glas of Vino Verde, it’s Sunday! More about the Vino Verde wine & the Pastéis recipe another time!

Schnelle Scones

180 g Mehl + mehr zum Ausrollen (hier Vollkornweizenmehl)
1 EL braunen Zucker
1 Prise Salz
1 TL Backpulver
1 TL Natron
20 g Butter
100-110 ml Milch + mehr zum Bestreichen

Trockene Zutaten in einer Schüssel vermengen. Butter in Flöckchen dazugeben. Nach und nach die Milch zuschütten und zu einem gleichmäßigen Teig verkneten.

Teig 15 Minuten im Kühlschrank ruhen lassen. Anschließend auf einer bemehlten Fläche etwa 2 cm dick ausrollen. Mit einem Glas Kreise ausstechen, auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech setzen und 5 Minuten ruhen lassen. Mit Milch bestreichen und in der Mitte des auf 220 °C vorgeheizten Backofens 10-12 Minuten backen.

Scones lauwarm servieren und mit Butter/Frischkäse/Clotted-Cream und Marmelade bestreichen.

Das Rezept lässt sich einfach durch die Zugabe von eingelegten Rosinen/Nüssen/Schokolade… abwandeln.