A day in hospitalfood. Booooring! :(

Pasta, basta! Herr D. liebt Pasta und könnte Pastagerichte jeden Tag essen. Bloß kann es die nicht immer geben. Die Gabeln ordentlich abgeschleckt haben  nach diesem Gericht: Es gab einen bunten Salat mit Trüffelhauch & Schafskäse. Dazu gebratene Kartoffeln mit roter Zwiebel, Knoblauch, Chili, Fenchelsamen & Anis. Obendrauf Leinöl. Nix gegen Pasta. Die essen wir übermorgen… ;)

Pasta, basta! Herr D. liebt Pasta und könnte Pastagerichte jeden Tag essen. Bloß kann es die nicht immer geben. Die Gabeln ordentlich abgeschleckt haben nach diesem Gericht: Es gab einen bunten Salat mit Trüffelhauch & Schafskäse. Dazu gebratene Kartoffeln mit roter Zwiebel, Knoblauch, Chili, Fenchelsamen & Anis. Obendrauf Leinöl. Nix gegen Pasta. Die essen wir übermorgen… ;)

Afro-brazilian fish & prawn stew with onion, cashew, almond paste and coconut milk.

Afro-brazilian fish & prawn stew with onion, cashew, almond paste and coconut milk.

Kleine Mandelkuchen mit Orange, Schokolade & Rumguss.

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Kleine Mandelkuchen mit Orange, Schokolade & Rumguss.
Little almond-cakes with orange, chocolate & rum-glaze.

150 g Butter
2 Bio-Orangen
100 g Mehl
75 g gemahlene Mandeln (hier mit Haut)
60 g dunkle Schokolade, fein gerieben
1,5 TL Backpulver
1 Prise Salz
3 Eier (Gr. M)
180 g Zucker
1 TL Vanillezucker
1,5 TL Puderzucker
1 knapper TL Rum

Papierförmchen in ein Muffinblech setzen und den Backofen auf 175 Grad vorheizen. Orangen heiß abbrausen, trocken tupfen und die Schale fein abreiben. Orangen auspressen. Es werden 150 ml benötigt. Mehl, Mandeln, Backpulver, Schokolade und Salz vermischen.

Butter in einem Topf langsam schmelzen und ein wenig abkühlen lassen. Die Eier und Zucker schaumig rühren. Butter, Orangensaft und Vanillezucker unterrühren. Mehlmischung rasch unterheben. Teig in die Förmchen geben und im heißen Backofen etwa 15 Minuten backen.

Die kleinen Mandelkuchen herausnehmen und auskühlen lassen. Puderzucker und Rum glattrühren und mit Hilfe eines kleinen Löffels auf die Küchlein träufeln.

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Anmerkung: Die Vorlage für das Rezept stammt aus der aktuellen LECKER Backery (2014, “Tarte de Amendoa”, s. 48). Ich habe mit Schale gemahlene Mandeln genutzt, Schokolade hinzugefügt und (wie immer) mit Rohrzucker gebacken.

Garlic, chilis, parsley, olive oil, spaghetti = happy me.

Garlic, chilis, parsley, olive oil, spaghetti = happy me.

Gestern so: Berlin, 30 Grad, superklebrigschwül, die Frisur sitzt längst nicht mehr aber der Magen knurrt, und wie!

Sommerliche Soba-Nudeln mit Gurke, Champignons und Lachsfilet.
Summery soba-noodles with cucumber, mushrooms and salmon filet.

150 g Soba-Nudeln
1 Zwiebel, in Streifchen
1 frische Chilischote, gehackt
2 Knoblauchzehen, zerdrückt
6-8 Champignons, gewürfelt
1/2 Gurke, in Stiften
4 Frühlingszwiebeln, in Scheibchen
300 g Lachsfilet, gewürfelt

Dressing
3 EL helle Sojasauce
2 EL Reiswein oder Weißwein
2 EL Mirin
1 EL Ketjap Manis
Saft einer halben Limette

Soba-Nudeln nach Packungsanweisung kochen. Das Gemüse mit 2 EL Erdnussöl nach und nach in einer Pfanne erhitzen und leicht garen lassen. Lachswürfel dazugeben und bei mittlerer Hitze etwa 3 auf dem Gemüse dünsten. Der Lachs darf innen gerne noch leicht glasig sein.

Alles mit den gekochten Soba-Nudeln in der Pfanne verrühren und das angerührte Dressing darüber geben. Mit Pfeffer und Sriracha-Sauce abschmecken und servieren. Erfrischt und macht glücklich. Trotz Hitzeschlag! :)

Gemüsecurry (rot) mit Kabeljaufilets.

Gestern Nachmittag und abends war ich allein Zuhaus. Erst habe ich die Wohnung sauber gemacht und mir beim Staubsaugen den Kopf gestoßen. Das Ergebnis einer etwas tollpatschigen Kettenreaktion, dessen Schreck und akuter Schmerz nur mit einem sehr kalten Glas Vino Verde für mich und einem Coolpack für den Kopf getröstet werden konnte. In der Küche sitzend habe ich mich geärgert und nachgedacht. Zum Beispiel darüber, dass wir immer noch nicht den Urlaub Ende September fest planen konnten, weil auf Arbeit alles gerade wie wild Pirouetten dreht und keiner weiß, wo genau das alles hinführt.
Gerne würde ich im Herbst nach Porto fliegen, Wein trinken, den Portugiesen zuhören, leckere Sachen essen und entspannen. Jetzt erst einmal noch ein wenig abwarten. Aber vielleicht kommt sie ja bald die Planbarkeit und dann auch der Urlaub. Leckeres Essen kochen das irgendwie nach Urlaub schmeckt, hilft bis dahin bestimmt…! :)

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Gemüsecurry mit Pak-Choi, Erbsen und Kabeljau.
Vegetable curry with pak choi, peas and codfish.

2 Kabeljaufilets, abgebraust und trocken getupft
1 rote Zwiebel, gewürfelt
4 frische Knoblauchzehen und etwas Ingwer, zerdrückt
1 Thaichili, fein gehackt
1 Kaffirlimettenblatt
4 kleine Pak-Choi Köpfe, Strunk abgeschnitten und zerteilt
15-20 Erbsenschoten, die Erbsen herausgepult
6 Frühlingszwiebeln, geputzt und in etwa 4 cm langen Stücken
6-8 Champignons, geputzt und geviertelt
2-3 EL Weißwein oder Wasser
2 EL rote Currypaste
1 EL helle Sojasauce
1 EL Fischsauce oder auch mehr
200 ml Kokosmilch
1 Handvoll Korianderblätter

1 EL Erdnussöl in einer großen Pfanne erhitzen und Zwiebel, Currypaste, Knoblauch, Ingwer, Chili und Kaffirlimettenblatt darin etwa 2 Minuten anschwenken. Erbsen und Pak-Choi dazugeben, mit Weißwein oder Wasser ablöschen, Hitze ein wenig reduzieren und köcheln lassen. Frühlingszwiebeln und Champignonviertel in die Pfanne geben, nach und nach die Kokosmilch hinzufügen und alles 2-3 Minuten garen lassen. Mit Soja- und Fischsauce abschmecken und mit Koriander garnieren. Den Herd ausschalten, die Kabeljaufilets auf das Gemüse setzen und etwa 2 Minuten auf jeder Seite gar ziehen lassen. Mit Limettensaft beträufeln und mit Basmatireis und eingelegten Chilischeibchen servieren.

Getrunken habe ich dazu ein Brooklyn East India Pale Ale. Ein anderes Bier, ein spritzig-mineralischer Riesling oder ungesüßter Eistee würde natürlich auch sehr gut dazu passen.

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Nachtisch: Erdbeeren mit Eiscreme und einem großen Schluck Whiskey.

Ruby, Ruby, Ruby, Rubeeey!

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Pesto von gelber Paprika, Stangensellerie und gerösteten Erdnüssen. Obendrauf fermentiertes Rubykraut.
Pesto from yellow bellpeppers, cellerie and roasted peanuts. Fermented Ruby Kraut on top.

Wenn ich ein paar Tage mal nicht Kochen kann, fühle ich mich schnell etwas dumpf und stumpfsinnig. Der Prozess des Kochens hat für mich mit all seinen Facetten etwas sehr kreatives und sinnliches. Sogar das Spülen von Bettern und benutzten Pfannen macht mir meistens Spaß. Kreativität ist etwas, dass mir in meinem sehr bürokratischen Arbeitsalltag oft fehlt. Umso mehr genieße ich es nach nach der Arbeit erst einmal die Küche zu verwüsten… Was für ein Vergnügen!

Ich mag es dabei viel auszuprobieren und beim Schmecken zu lernen. Super ist für mich deshalb die Herausforderungen aus wenigen Zufallszutaten etwas zu zaubern, dass hübsch aussieht und alle am Tisch glücklich macht. Die heutige Herausforderung: Sinnvolles Aufbrauchen des fermentierten Ruby-Rotkrauts, das nun schon eine längere Weile hinten rechts im Kühlschrank verbracht hatte. Das Ruby-Kraut habe ich nach diesem Rezept mit Rotkohl und ein paar exotischen Gewürzen gemacht. Nach etwa 4 Monaten mit getrockneten Chilischoten im Glas, war es ganz schön Kraut scharf geworden. Mir kam also gleich eine asiatisch inspirierte Verwendung in den Sinn.

Für das Pesto habe erst 1 Schälchen Erdnüsse vorsichtig in der trockenen Pfanne geröstet. Dann Zwiebelwürfel, 2 zerdrückte Knoblauchzehen, 1 Chilischote, 2 Stangen Sellerie und 1 Paprikaschote  in Olivenöl angebraten und das Gemüse anschließend mit etwas Soja- und Fischsauce abgeschmeckt. Schnurrend hat der Pürierstab alles zu einem gelblichen, sämigen Brei zerkleinert. Mit ein wenig Erdnussöl bedeckt, würde sich das Pesto gut ein paar Tage halten. In Schalen habe ich jeweils 4 Esslöffel Pesto auf gekochten Reis gesetzt, Ruby-Kraut, Frühlingszwiebelscheibchen und blättrige Petersilie darüber gestreut und gelacht: Eine eher ungewöhnliche Farbkombination aber lecker!

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Beim Durchblättern einer essen&trinken Rezeptzeitschrift fiel uns neulich ein Eigelb “ins Auge”. Dieses tronte in der Mitte des Bildes auf selbstgemachter Pasta umschlossen von einer milchigen Sauce mit geschmolzenem Fontinakäse und Trüffelspänen. Very Pretty! Wir haben noch ein bisschen was dazu gedichtet: Zwiebelwürfel, reichlich frischer Knoblauch, Chili, Bergkäse und ein großer Schuss Weißwein machten die Sauce noch würziger. Die Pasta kam aus der Tüte und für farbliche Abwechslung sorgte eine fein geschnittene Zucchini. Da die wochenendliche Trüffelsuche erfolglos geblieben war, haben wir vor dem Aufsetzen des Eigelbs ein paar dunkle Klekse Trüffelcreme auf das Gericht gegeben. Kein Abendessen für die schlanke Taille aber der Montag kann uns nun nix mehr!

Beim Durchblättern einer essen&trinken Rezeptzeitschrift fiel uns neulich ein Eigelb “ins Auge”. Dieses tronte in der Mitte des Bildes auf selbstgemachter Pasta umschlossen von einer milchigen Sauce mit geschmolzenem Fontinakäse und Trüffelspänen. Very Pretty! Wir haben noch ein bisschen was dazu gedichtet: Zwiebelwürfel, reichlich frischer Knoblauch, Chili, Bergkäse und ein großer Schuss Weißwein machten die Sauce noch würziger. Die Pasta kam aus der Tüte und für farbliche Abwechslung sorgte eine fein geschnittene Zucchini. Da die wochenendliche Trüffelsuche erfolglos geblieben war, haben wir vor dem Aufsetzen des Eigelbs ein paar dunkle Klekse Trüffelcreme auf das Gericht gegeben. Kein Abendessen für die schlanke Taille aber der Montag kann uns nun nix mehr!

After a business trip to lake Starnberg last week, I had the chance to spend a couple of days with my parents. Since a little bit more than 4 years they call the Allgäu region in southern Germany their home. Especially in early summer the Allgäu is more than beautiful: Rich green meadows, grazing cows, breath taking mountain views, herbs and blooming wild flowers. A landscape bursting with life, colors and various tastes (and wonderful cheese!).

Mittwochs-Quickie: Soba-Nudeln kochen. Parallel Gurke, Paprika, Frühlingszwiebeln, Ingwer & Knoblauch kleinschnibbeln. In einem tiefen Teller mit Sojasauce, Ketjap Manis, Mirin und Srirancha übergießen. Sesamöl darüber träufeln, mit den gekochten Nudeln vermengen und mit Chilischeibchen (Salz) und Pfeffer abschmecken. Aufessen! :)

Mittwochs-Quickie: Soba-Nudeln kochen. Parallel Gurke, Paprika, Frühlingszwiebeln, Ingwer & Knoblauch kleinschnibbeln. In einem tiefen Teller mit Sojasauce, Ketjap Manis, Mirin und Srirancha übergießen. Sesamöl darüber träufeln, mit den gekochten Nudeln vermengen und mit Chilischeibchen (Salz) und Pfeffer abschmecken. Aufessen! :)

Habe a break.

Habe a break.

Just put an egg in top!

Just put an egg in top!

Eat Ecuador.

"Oh, wie gut schmeckt Ecuador…," dachte ich beseelt, als ich letzte Woche Mittwoch kurz nach Mitternacht das Restaurant Serrano im Westen Berlins verließ. Auf Einladung des Handelsbüros der Republik Ecuador und der ecuadorianischen Botschaft, hatte ich dort einen wunderbar frühsommerlichen Abend verbracht und mich - ganz ohne lange Flugstrapazen - einmal quer durch das vielfältige Land im Nordwesten Südamerikas gegessen.*

Die Küche Ecuadors ist bunt, vielseitig und vielseitig wie das Land. Im Westen küsst eine hügelige Küstenlinie den Pazifik. Hier gibt es frischen Fisch und Meeresfrüchte. Von der im Norden auf über 2800 m gelegenen Hauptstadt Quito aus, kann man bestimmt problemlos bis ins Nachbarland Kolumbien rüber schauen. In der zentral gelegenen Andenregion mit Vulkanen, fruchtbaren Tälern und Seenlandschaften bilden Getreidesorten und Knollenpflanzen die Basis für viele Gerichte. Im Osten des Landes beginnt das Amazonasbecken. Grün und feucht geht es da zu. Ganz zur Freude einer bemerkenswerten Artenvielfalt die sich dort tummelt. Aber der Regenwald und seine vielen kleinen und großen Bewohner sind durch wirtschaftliche Nutzungsprojekte akut bedroht. Das die Eröffnung der Kulinarischen Woche Ecuador (22.-31. Mai in Berlin) am ersten offiziellen Anti-Chevron-Tag in stattgefunden hat, war also nicht wirklich ein Zufall.

Neben den kreolischen und indigenen Einflüssen, schmeckt man Spanien, Afrika und einen Hauch Asien in den ecuadorianischen Speisen. Limetten, Koriander, Fisch, Fleisch, Chilisaucen, Baumtomaten, Schokolade und Bananblätter: Kulinarisch hatte der Abend im Restaurant Serrano einiges zu bieten. Zur Begrüßung gab es knusprige Empanadas, Häppchen aus frittiertem Yuca und Kochbananen-Bällchen. Es folgte eine Ceviche-Variante mit Shrimps, eine feine Quinoa-Suppe mit Rindfleisch, knuspriges Schweinefleisch, Andenkartoffeln und ein schmackhafter Brei aus Kochbananen, Fisch und Erdnüssen eingehüllt in ein Bananblatt… um nur die Hauptakteure des Abends zu nennen. Zwischem jedem Gang erläuterte uns Koch Guillermo Miranda das kommende Gericht, sowie die Aromen und Düfte Ecuadors. Da das Land einer der Haupt Kakaoproduzenten und Exporteure der Welt ist, konnten wir natürlich nicht ohne Schokolade im Magen nach Hause gehen. Hhhhhhmmm, die mit den Salzkristallen und Kakaosplittern fand ich besonders lecker.

Glücklich beschwippst von all den Eindrücken, Geschmäckern und einem Gläschen Zuckerrohrschnaps, hab ich mir auf dem Nachhauseweg geschworen, ganz bald auch noch einmal eine große Portion Ceviche zu machen. Der Sommer kann kommen und Ecuador schmeckt mir!

Indian Chivda. Addictive…!

Indian Chivda. Addictive…!